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Author: Janis Pagel <janis.pagel@ims.uni-stuttgart.de>
Date:   Fri, 10 Jan 2020 13:40:21 +0100

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diff --git a/_publications/wiedmer2019a.md b/_publications/wiedmer2019a.md @@ -0,0 +1,20 @@ +--- +layout: pub +type: inproceedings +title: "Romeo, Freund des Mercutio: Semi-Automatische Extraktion von Beziehungen zwischen dramatischen Figuren" +author: +- Nathalie Wiedmer +- Janis Pagel +- Nils Reiter +month: 3 +location: Paderborn, Germany +booktitle: Book of Abstracts of DHd +year: 2020 +toappear: true +--- + +## Abstract + +In diesem Beitrag stellen wir eine Methode vor, um Informationen über Figurenrelationen in dramatischen Texten, die innerhalb der dramatis personae (Figurenverzeichnis) sprachlich kodiert sind, zu extrahieren und maschinenlesbar im TEI/XML vorzuhalten + +Das Verfahren ist auch für in Zukunft digitalisierte Dramen anwendbar, und wird von uns als quelloffene Software zur Verfügung gestellt. Es ist vergleichsweise einfach auf neue Sprachstufen oder Genres anpassbar und liefert eine gute Vorlage. Eine Evaluation des Verfahrens erfolgt auf ungesehenen Testdaten. Außerdem veröffentlichen wir einen Datensatz mit extrahierten Figurenrelationen aus deutschsprachigen Dramen, die manuell validiert und korrigiert wurden. Diese Daten werden zur einfachen und breiten Nutzung im TEI-Format in das GerDraCor eingespeist. Schlussendlich beschreiben wir beispielhaft zwei Analyseszenarien in denen die Daten neue Einblicke bieten (können). diff --git a/_publications/willand2019a.md b/_publications/willand2019a.md @@ -0,0 +1,19 @@ +--- +layout: pub +type: inproceedings +title: "Passive Präsenz tragischer Hauptfiguren im Drama" +author: +- Marcus Willand +- Benjamin Krautter +- Janis Pagel +- Nils Reiter +month: 3 +location: Paderborn, Germany +booktitle: Book of Abstracts of DHd +year: 2020 +toappear: true +--- + +## Abstract + +Der Vortrag stellt einen Versuch vor, Figurenpräsenz in dramatischen Texten auch als "passive Präsenz" zu modellieren, d.h. greifbar zu machen, dass gerade auf Hauptfiguren auf sehr unterschiedliche Weise referiert wird, wenn diese gerade nicht selbst handeln. Dazu stellen wir eine Operationalisierung von „passiver Präsenz“ vor und vergleichen die aktive und passive Präsenz von Hauptfiguren in unterschiedlichen dramatischen Gernres und Epochen. Die identifizierbare gattungsspezifische Präsenzgestaltung von Hauptfiguren lässt auf grundlegend divergierende Bauprinzipien dramatischer Text schließen. Da diese Unterschiede beim linearen Lesen jedoch kaum sichtbar sind, möchte dieser Forschungsbeitrag als Argument für die Erweiterung der qualitativ-interpretierenden Dramenanalyse durch quantitative Methoden verstanden werden.